Rahmenbedingungen

Anmeldung, Aufnahme, Warteliste

Der Wald- und Strandkindergarten Langballig e.V. besteht aus zwei gemischten Gruppen mit jeweils maximal 18 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren und steht jedem Kind offen soweit Plätze vorhanden sind. Anmeldungen nehmen wir gerne jederzeit formlos telefonisch oder per Mail entgegen (0162 3261830 oder info@waldundstrand.de).

Voraussetzung für einen Kindergartenplatz ist die Mitgliedschaft eines Elternteils oder Erziehungsberechtigten im Verein „Wald- und Strandkindergarten Langballig e.V.“.

Für Aufnahmeanträge, die nicht sofort berücksichtigt werden können, wird eine Warteliste eingerichtet, von der die Kinder abgerufen werden, sobald ein Platz frei wird.

Die Platzvergabe erfolgt nach Beschluß des Vorstandes.
Dabei gilt folgende Reihenfolge: Geschwisterkinder – Reihenfolge der Anmeldung – Alter der Kinder – Geschlecht – Losverfahren.

Personal

Die Kinder in jeder Gruppe werden je von zwei ausgebildeten Erzieherinnen betreut.
Außerdem stehen uns Vertretungskräfte zur Verfügung. Sollten diese verhindert sein, bitten wir um Mithilfe aus dem Elternkreis.
Gerne nehmen wir auch Praktikanten auf.

Kern – Öffnungszeiten

Der Waldkindergarten findet Mo-Fr von 8.30 – 12.30 Uhr statt.
Die Kinder sollten bis 9.00 Uhr alle da sein, weil dann der Waldtag gemeinsam mit einem Morgenkreis begonnen wird.

Erweiterte Öffnungszeiten

Da für berufstätige Eltern unsere Kern-Öffnungszeiten oft nicht ausreichen, bieten wir für beide Gruppen eine Frühbetreuung ab 8:00 Uhr an.
Seit September 2014 gibt es auch die Möglichkeit einer Mittagsbetreuung bis 14:00 Uhr, für die wir beide Gruppen zusammenfassen. Von Oktober bis Ostern befindet sich die Mittagsbetreuung im Schutzraum in Westerholz. Ab Ostern (bzw. ab wärmeren Temperaturen) bis Oktober ist die Mittagsbetreuung in Dollerupholz. Den Transport übernimmt das Taxi-Unternehmen Drews in Langballig. Kindersitze sind vorhanden.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Bedarf an längeren Öffnungszeiten haben. Nur wenn wir den tatsächlichen Bedarf der Eltern kennen, können wir versuchen unsere Zeiten anzupassen, oder im Einzelfall Lösungen zu schaffen.

Ferien

Die Gruppen schließen in den Sommerferien drei Wochen, in den Oster- und Herbstferien eine Woche, sowie in der Weihnachtszeit einige Tage. Da beide Gruppen versetzt schließen, besteht die Möglichkeit für Berufstätige, ihre Kinder während der Ferien ihrer Gruppe in der anderen Gruppe betreuen zu lassen.
Die genauen Ferien Termine werden jeweils am Ende eines Jahres für das folgende Jahr mit den Erzieherinnen, den Elternvertretern und dem Vorstand vereinbart.
Treffpunkte
Gruppe Knoes (Unewatt):
Der morgendliche Treffpunkt ist in Abhängigkeit vom Wetter und geplantem Programm der „Wurzelplatz“ im Knös oberhalb von Unewatt oder der Parkplatz am Strand unterhalb von Westerholz.
Bei dem Waldstück im Knös handelt es sich um Naturschutzgebiet, was ein besonders rücksichtsvolles Verhalten gegenüber der Umwelt erfordert und auch mal dazu führen kann, daß bestimmte Bereiche z.B. während der Brutzeit gemieden werden müssen.

Gruppe Dollerupholz

Der Treffpunkt ist das ehemalige Feuerwehrgerätehäuschen Hafflücke bei Dollerupholz.

Ab Windstärke 6 oder bei Gewitter dürfen wir aus Sicherheitsgründen nicht in den Wald. Es steht uns für diesen Fall ein Schutzraum in der oberen Etage des Strandpavillons am Strand von Westerholz zur Verfügung.
Außerdem dürfen wir den Jugendraum auf dem Schulhof der Langballiger Schule nutzen und die Dollerupholzer Gruppe findet im oben erwähnten ehemaligen Feuerwehrgerätehaus Unterschlupf.

Um kurzfristig Änderungen des Treffpunktes mittels Telefonkette bekanntgeben zu können, bitten wir darum, möglichst ab 7.00 Uhr morgens telefonisch erreichbar zu sein.

Sachausstattung

Die Ausrüstung der Erzieherinnen besteht aus einem Handwagen, in dem folgende Dinge enthalten sind:
Regenzelt (nur bei evtl. Bedarf), Erste-Hilfe-Ausrüstung, mobiles Telefon, Ersatzkleidung, Werkzeug, Bastelmaterial und Malsachen sowie Bestimmungsbücher.
Außerdem ist eine Sammlung Orff’scher Musikinstrumente vorhanden, und schließlich haben wir einen Bauwagen, der in der Nähe des „Wurzelplatzes“ aufgestellt ist.

Die Toilette befindet sich „natürlich“ im Grünen.

Ausrüstung der Kinder

Das A und O ist die richtige Kleidung der Kinder! Diese sollte zweckmäßig und wetterfest sein, muß schmutzig und naß werden dürfen. Ein permanent frierendes oder durchnäßtes Kind hat wenig bzw. keinen Spaß am Spielen. Hier werden wir gerade in der ersten Zeit und bei Neuaufnahmen einen regen Austausch mit den Eltern führen.
Bei kühler Witterung hat sich das „Zwiebelschalenprinzip“ (mehrere dünne Schichten statt einer dicken) bewährt.
Die Kinder sollten stets feste Schuhe oder Gummistiefel tragen und Regensachen dabeihaben.
Auch im Sommer schützen lange Hosen, Oberbekleidung mit langen Ärmeln und eine Kopfbedeckung mit Nackenschutz vor Sonne, Insekten (Zecken) und Brennesseln. Es wird empfohlen, die Kinder im Sommer außerdem mit Sonnenschutz- bzw. Insektenschutzmitteln einzureiben.
Jedes Kind trägt einen gut sitzenden Rucksack, um Regenkleidung, Frühstück und eine kleine Isomatte als Sitzunterlage, die unser Förderverein jedem Kind als Willkommensgeschenk spendiert, selbst transportieren zu können.
Bei kaltem, nassem Wetter bitten wir, dem Kind ein Paar Ersatzhandschuhe in Plastiktüten verpackt mitzugeben.
Die Ernährung liegt in der Verantwortung der Eltern. Es sollte aber ein gesundes und möglichst abfallarmes Frühstück in bruchsicherer Brotdose und Trinkflasche mitgegeben werden. Bitte keine Süßigkeiten oder Nutella! Ausnahme sind die Geburtstage, die natürlich während des Kindergartenvormittags gefeiert werden. Zu diesem Anlaß darf gerne ein Kuchen o.ä. mitgebracht werden.

Regelung im Krankheitsfall

Bei allen ansteckenden Krankheiten ist das Kind natürlich zu Hause zu behalten und die Erzieher darüber zu informieren. Gegebenenfalls ist eine ärztliche Gesundschreibung erforderlich. Aber auch von einer beginnenden Krankheit geschwächte Kinder können wir nicht mitnehmen, da es gerade im Winter schier unmöglich ist, sie zu motivieren, sich zu bewegen.

Elterngespräche

Kurzgespräche können täglich während der Bring- und Abholzeit geführt werden. Die Erzieherinnen sollten auf besondere aktuelle Umstände oder Vorkommnisse zu Hause aufmerksam gemacht werden, um beim Kind darauf eingehen zu können.
Umfangreichere Gespräche sind vorher zu vereinbaren.
Zum Kennenlernen der häuslichen Umgebung und der Familiensituation des einzelnen Kindes werden bei Neuaufnahmen Hausbesuche angeboten.

„Schnuppertage“

Wir laden alle interessierten Familien herzlich ein – nach kurzfristiger telefonischer Terminabsprache – an einem Wald- oder Strandtag teilzunehmen, um uns, unser Konzept und unsere Erzieherinnen kennenzulernen.

 

(Stand Februar 2018)